Auspuff ausbauen

Ich hab mir per Ebay ne neue rechte Tüte besorgt, aber ich krieg die alte nicht runter, hab alle Schrauben entfernt und die Schellen gelöst,
aber das Teil ruckt und rührt sich nicht .Wie zur Hölle geht der runter ?

Welche Schrauben hast Du denn gelöst ? Die vorne am Auslass? Die unten wo die Krümmer in den Sammler gehen ? und die hinten an der Fußraste ?
Da hat es auch noch eine Halterung unten im Rahmendreieck, hinter dem Motor. Im Bereich der Hauptständeraufnahme. Ist die auch weggebaut ?


Sprühe die Verbindung Krümmer/Endrohr mal mit WD 40 ein und lasse das Ganze gut einwirken (am besten über Nacht), dann müsste es runtergehen.

Im letzten Herbst hat mir mein Kumpel geholfen, echt heftig, nach dem sie dann vor uns lag haben wir mit viel Schmackes gegen die Krümmer
schlagen müssen, die waren so vergammelt das sie eine Verbindung mit dem Rest/Sammler aufgenommen hatten, die Dichtungen für die Krümmer
unten sollten 18,50 EURO x 4 Stück kosten, ich habe zuerst GUMGUM Auspuffdichtmasse reingeschmiert, hielt nicht lange, bei der Montage stand dann alles auf Spannung !


Ich hab vorne die 3 Schellen gelöst und die Schraube hinter der Fahrer Fußraste und die Schraube beim Soziusrastenhalten (welch Wort)
Hab schon nen Tipp gekriegt das ich mal beide Seiten aufschrauben soll, dann geht es eventuell leichter und mit einem Gummi Hammer
vorsichtig lose Klopfen.Am Freitag Nachmittag probier ich mein Glück.

Du mußt die Schelle am Querrohr lösen und die Halterungen der anderen Seite auch komplett lösen, dann könnte es klappen.
Es braucht etwas Geduld und am besten eine zweite Person, die hinten den Schalldämpfer in Position hält, wenn Du den seitlich
und nach hinten herausziehst, beim Einbau ebenso. WD40 auf die Verbindungsstellen sprühen und lange einwirken lassen hilft auch,
beim Einbau besser etwas Kupferpaste auf die Verbindungsstellen, dann geht es beim nächsten mal besser.


Wenn es immer noch nicht geht empfehle ich dir die klemmende Stelle mit einem Brenner oder Heißluftföhn zu erwärmen, dann Gummihammer. Sollte gehen.
Bei der Montage würde ich dünn hitzebeständiges Molykote auftragen, das erspart Dir einiges solltest Du das Teil noch mal demontieren müssen.

Auspuff geändert -> Eintragung ?

Ich hab an mein Gespann eine 4-1 linksseitig mit Endschalldämpfer von der Bandit gebaut. Soweit, so gut, funktioniert auch alles,
laut ist se auch nicht. Dann war ich damit beim TÜV, um das eintragen zu lassen. Der TÜV Onkel war zwar zufrieden mit der Lautstärke,
will das aber nicht eintragen, weil ich kein Gutachten etc. habe, nur die e-Nummer auf dem Dämpfer. Ich hab ihm eine Briefkopie gezeigt,
wo genau so ein Eintrag drauf ist: egal, macht er nicht. Zum Schluß sagt er dann, mit der E-Nummer drauf muß das auch nicht eingetragen werden.
Wie ist Eure Erfahrung mit GSX-R oder Bandit-Dämpfern, wo kann man sich das eintragen lassen, was sagt der Sheriff bei einer Kontrolle,
wenn es nicht eingetragen ist ? Bin ein wenig ratlos, was ich jetzt tun soll. Anderen TÜV suchen oder so weiterfahren ?

Ich mache da gerade auch mal wieder so meine Erfahrungen mit dem TÜV. Also bei uns machen die Sheriffs im Moment verstärkte Kontrollen
und kreiden alles an ! Auch Bugspoiler die schon Jahre am Bike dran sind und von denen noch nie jemand etwas sehen wollte.
Ich würde raten, noch zu einem anderen TÜV Onkel gehen. Ich mache das so zumindest. Auch Versicherungstechnisch ist das glaube ich besser.
Wenn es in den Papieren steht ist man auf der sicheren Seite. Oder TÜV Onkel gibt Dir das schriftlich, das ein Eintrag nicht erforderlich ist.
Ansonsten hat er das nie gesagt, wenn man keine Zeugen hat. Viel Glück und schreib mal Deine Erfahrungen.


Mein schmaler Wissensstand: E-Zeichen = allgemeine europäische Zulassung. Dieses „Teil“ erfüllt die erforderlichen europäischen Normen,
ohne das es an allen „Trägern“ getestet wurde. Die Euro-Zulassung steht über der nationalen (deutschen) Zulassung.
Somit ist kein Eintrag erforderlich. Wir Deutschen dürfen nicht schlechter gestellt werden, als andere Nationen Europa's,
die dieses „Teil“ verwenden dürfen. Wie gesagt, mein schmaler Wissensstand, ohne darauf festgenagelt zu werden.
Es gibt aber Bücher für Sachverständige, aus denen man die erforderlichen Informationen ziehen kann.
Ich glaube die Prüfer müssen fast alles eintragen, wenn es nicht„gefährlich“ ist.
Sie haben ihre Vorschriften, wie etwas aussehen soll. Sieht es annähernd so aus, können sie, je nach„good will“, eintragen.

Ihr habt alle mehr oder weniger Recht. Das mit dem E-Zeichen stimmt soweit, bei der G müßte allerdings 26D0 draufstehen.
Und mit dem Eintrag ist das so eine Sache, da man bei Fahrzeugen die nach 1990 gebaut wurden ein Abgasgutachten,
Leistungs- und Lautstärkemessung braucht. Was die Kosten für eine Anlage mit ABE aber locker überschreitet. An meiner 850 G, Bj. 79
hatte ich einen Eigenbau dran den ich problemlos eingetragen bekommen hatte. G, R, F und Bandit haben zwar den gleichen Motor,
aber unterschiedliche Steuerzeiten und Vergaserabstimmungen. Zubehörtöpfe sind oft für mehrere Modelle zugelassen,
die Originalen jeweils nur für das Entsprechende mit der übereinstimmenden Nummer. Falls jemand einen TÜV-Schergen findet,
der auch eine Bandit-oder R-Anlage einträgt lasst mich das wissen, weil ich meinen Topf auch gern legalisieren würde.
Fahre zurzeit den Endtopf der 1000 R, 2003, der ist leiser als Original und hat einen U-Kat.
Und wiegt auch nur ein Viertel der Edelstahl-R-Anlage bzw Bandit oder ganz zu schweigen der Originalen.

Auspuff klappert

Mein Auspuff klappert, weiß nicht was das ist, muss irgendwie im Innern sein

Wenn die Mühle älter wird, dann lockern sich schon mal Prallbleche im Topf und das klappert dann schon mal.
Kann aber auch bei Krümmerinnenrohren vorkommen. Da gibt es dann nicht viel Möglichkeiten.
Leb damit oder kauf Dir eine neue oder gebrauchte Tüte. Reparieren ist nicht.


War auch bei mir der Fall. Kam bei mir von Blechen, die hinten draufgenietet sind. Da hilft nur neue Nieten in VA, lang und dick,
da die noch mehr festhalten außer die Bleche, die man aber nicht mit ner kleinen Handnietzange befestigt bekommt.
Da muß schon schweres Gerät her.Wenn das bei Dir nicht der Fall ist, dann liegt es im inneren.

Da hatten wir schon einmal einen Beitrag dazu. Irgendjemand (weiß leider nicht mehr wer) hatte sich die Teile repariert.
Ich wollte schon seit längerem mal in die Tüten reinschauen. Was verstehst du denn unter „schwerem Gerät“ ?


Damit meine ich die Nietzangen mit 1m langen Hebelarm, oder Preßluftnietzangen, also keine kleinen Standardnietzangen,
weil die Größe von Nieten sind dann zu gewaltig, um sie mit ner normalen Zange zusammen zu pressen.

Ich habe seit gestern immer wenn ich Gas gebe ein rasselndes Geräusch,eher ein blechernes? Habe den Auspuff, Krümmer überprüft alles Dicht.
Wenn ich Sie auf den Hauptständer stelle und Gas gebe ist dieses Geräusch weg. Die Feder am Hauptständer berührt den Auspuff,
ich glaube es kommt daher. Gibt es Abhilfe oder hat jemand eine andere Idee woher das Geräusch kommen könnte?


Die Feder liegt am Auspuff an? huh! ist da der Ständer vielleicht verbogen? Ich habe das Problem hier im Forum noch nicht gelesen.

Ja die Feder liegt an.

Schau mal bitte nach, ob der Anschlaggummi noch da ist. Am linken oder rechten Auspuff ist unten ein Gummi angebracht,
der die Ständer in der Endstellung fixiert. Der geht gerne mal verloren.

Vielen Dank für den Tipp, war so wie du gesagt hast. Hab einen neuen dran gemacht. Das Problem ist, dieses Geräusch ist weiterhin da.
Das kommt doch nicht vom Ständer, es macht weiterhin diese blecherne Geräusche und ich weiß nicht woher?


Schau bitte auch nach ob sich die Blenden hinten an den Öffnungen des Auspufftopfes gelöst haben.
Die sind nur mit Poppnieten festgemacht und lockern sich. Dann klingt die G wie ein alter VW Käfer.

Das blecherne Geräusch vom Auspuff habe ich auch, aber schon immer, seit dem Tag der Erstzulassung.
Komischerweise ist das Geräusch an beiden Anlagen zu hören, also an dem Originalauspuff und an der Cobra 4 in 1.
Hatten wir da nicht schon mal einen Beitrag, „und leise scheppert der Topf“ oder so ähnlich?


Vielen Dank nochmal für die rasche Antworten an der Feder liegt es jetzt doch nicht, habe den Hauptständer abgemacht und was soll ich sagen?
Die Geräusche sind immer noch da. Vielleicht trifft man sich irgendwann wieder auf dem Feldberg da könnt Ihr das Geräusch mal Live anhören.
Oder ich hab es bis dahin gefunden.

Schraub mal deine Krümmer runter. Bei mir liegt das daran das die Doppelwandigen Krümmer nimmer zusammen hängen und jetzt gegeneinander klappern,
zwar erst bei ca 4500 rpm aber dann richtig. Die G hat schon den Nick „300kg Vibrator“ gekriegt.


Bitte vorher die Schellen am Sammlerrohr prüfen und nicht nur ob die Schrauben fest sind sondern auch schauen das die Schellen komplet anliegen,
eventuell für Testzwecke ein dünnes Blech unterschieben. Das war bei meiner G die Ursache für ca. 20% Rasseln.

Alles ist möglich. Kloppe mal mit dem Absatz hinten gegen den Topf, wenn es innen rappelt dann ist vermutlich das Innenleben des Auspuffs am Ende,
die Prallbleche losgerüttelt. Oder eben noch einer von den anderen Tipps. Kat kannst ja zum Glück nicht sein, wie bei meinem Auto.


Bei meiner Diva lösen sich ab und an die Schrauben der mittleren Krümmerrohre.

Auspuff scheppert

Aus dem rechten Auspufftopf kommen „manchmal“, meistens bei niedrigen Drehzahlen z.B an der Ampel scheppernde, metallische Geräusche.
Das alles nicht immer, aber immer wieder. Meine Vermutung geht natürlich stark in Richtung loses Blech innen ?

Das mit deinem Topf ist leider eine Krankheit bei der G. Ich glaube es gibt nicht viele die nicht scheppern.
Eine Original- Anlage ist Schweineteuer und es ist ja grundsätzlich nicht in Ordnung wenn was rasselt.
Manchmal liegt es an den Alu-Nieten. So etwas kann eine Werkstatt dann mit Stahl- Nieten beseitigen.


Schepperndes Geräusch im Endtopf, manchmal bei niedrigen Drehzahlen auftauchend, kommt fast sicher von nicht mehr fest sitzenden Prallblechen
im Topf selbst. Wenn die Peripherie des Topfes (Verbindungsschellen etc.) ok ist und die Nieten hinten am Ende alle fest sitzen, sind es die
Prallbleche. Könnte auch nix schaden, sich die Nieten hinten mal genau anzusehen, vielleicht hat einer der Vorbesitzer aus akustischen Gründen
im Innenleben des Topfes herumgebastelt und dabei etwas verursacht. Unsachgemäße Veränderung des Motorrades und nicht gesehen.

Das scheppern im Auspuff habe ich auch schon festgestellt, hauptsächlich in der Warmlaufphase. Dann habe ich die nagelneue Cobra-Anlage
dran geschraubt und welch Wunder, das Scheppern beim Warmlaufen ist immer noch da. Es ist ein richtig blechernes Geräusch kein mechanisches.
Man hört auch, daß es aus dem Auspuff kommt, aber mit meinem Latein bin ich nun am Ende, denn daß bei beiden Anlagen die Prallbleche lose sind kann
ich mir absolut nicht vorstellen. Noch zu bemerken sei, daß ich die Suzi neu kaufte und der Auspuff schon von Anfang an diese Geräusche von sich gab.
Aber damals war ich, nach 15 Jahren Honda, mehr mit den mechanischen Geräuschen beschäftigt, die waren auch erschreckend.
Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an alles, auch ans scheppern.


Meine Dicke hatte vom Vorbesitzer aus einige unschöne Kratzer / Dellen am linken Topf und im rechten hat`s gescheppert.
Ich hab die Töpfe aufgemacht die losen Bleche mit Holz fixiert und das Edelstahllochblech mit selbstbohrenden Schrauben(3,5*50) von außen befestigt.
Anschließend die selbstbohrenden Schrauben eine nach der anderen durch Edelstahlschrauben M5*50 ersetzt. Bisher ca. 600 Km gefahren und es hält.
Ich weiß nicht was der TÜV spricht aber ich denke es wird gehen und zur Not nehme ich Schrauben mit flachen Köpfen.
Bisher hatte ich eigentlich nur positive Kommentare.

GSXR Auspuff

Bin dabei eine Niro Auspuff Anlage von einer GSXR anzupassen dann hat der Rostgammel ein Ende.
Hat jemand schon Erfahrung damit gesammelt. Suche noch 0,8mm Niro draht zum Schutzgasschweißen max.1 Kilo oder Restrolle (dringend)

Auch ich habe eine Niro Anlage von der GSXR 1100 R bekommen.
Wenn der Umbau gelungen ist, wäre es super da Bilder und ne Umbauanleitung von zu bekommen.

Krümmerrohr blau angelaufen

Habe letzte Woche meine Dicke mal wieder ausgeführt.Dabei auch ein Stück Autobahn der etwas flotten Art gefahren.
Als ich zurück war was sehe ich: Ein Krümmer ab Ansatz ca. 20 cmblau angelaufen ! Da ich weiß das die G doppelwandige Krümmer hat
(Im Winter wird geputzt) habe ich die Anlage abgeschraubt um nachzusehen warum. Ich denk ich werd nicht mehr.
Im Krümmer ist locker 15-20 cm Metall verschwunden. Habe dann den Endschalldämpfer geschüttelt und siehe da das Teil ist noch vorhanden.
Nun meine spannende Frage: Wieso verbrennt in einem Krümmer das Metall ? Und wie soll ich die Rassel,
ich meine Endschalldämpfer von dem losen Metall befreien?
Durch die Hitze ist es wohl so verbogen das es durch Schütteln nicht zum Verlassen des Schalldämpfers zu bewegen ist.

Warum das Krümmerrohr so viel Wärme bekommen hat, daß es durchbrennt kann ich Dir auch nicht sagen, ist für mich völlig unverständlich.
Mit dem Endschalldämpfer würde ich so verfahren, daß ich die Blindnieten rausbohren würde und versuchen über diesen Weg das Stück Rohr raus zu bekommen.
Aber bedenke, daß die Blindnieten im Durchmesser grösser sind als die handelsüblichen 3 mm Nieten.
Such Dir, wenn Du diesen Weg wählst erst einen Händler der auch die größeren Durchmesser vorrätig hat.


Wenn der Krümmer zu warm wird dann schau mal nach dem Ventilspiel der Auslassventile am entsprechenden Rohr!
Wenn die nicht mehr ganz dicht machen, wird der Bereich sehr heiß! auch ein Ventilschaden ist möglich.

Krümmerschrauben

Gerade heute habe ich mir beim Krümmerabbau zwei der mittleren Schrauben abgedreht… Was kann ich tun, um das zu verhindern?
Wie kann ich einen weiteren Abriss vermeiden?

Danke für den Tip, aber zuerst muß ich noch zwei ganze und zwei abgerissene Schrauben aus dem Block herausbekommen!
So ähnlich geht es mir gerade mit den Felgen. Die Bremsscheiben müssen runter und die sind nach 10 Jahren und wohl etwas
oder so ein ähnlicher Krempel in den Löchern so sehr fest gebacken, dass man sie beim normalen Lösen mit egal was einfach nur abreißt.
Da Heiß machen mit dem Brenner aus bekannten Gründen bei Alu ausscheidet, bleibt nur noch wenig übrig.
Mit einem Hammer (Und was unterlegen oder passende Nuss auf die Schrauben) auf die Schraubenköpfe schlagen (Nicht zu fest), um sie zuwecken.
Dann mal ein bisschen drehen, aber vorsichtig in beide Richtungen. Nochmal draufschlagen und weitermachen.
Das hat bei ein paar Schrauben geholfen, aber die meisten haben wir nur mit ordentlich erwärmen mit dem Heissluftgerät losbekommen.
Das Hinterrad ist jetzt befreit, aber vorne wird es noch den ganzen morgigen Tag brauchen, bis die runter sind.
Abgerissen am Block ist natürlich ganz schlecht. Wenn sie noch ein wenig rausgucken, kann man sie vielleicht noch mit einer Rohrzange packen,
wenn man überhaupt drankommt. Dann halt auch erwärmen und immer wieder ein bisschen drehen. Wenn sie nicht mehr rausgucken,
hilft eigentlich nur noch ausbohren. Das ist am Block natürlich immer kritisch, dafür brauchtes schon einiges handwerkliches Geschick.
Und im eingebauten Zustand ist das normalerweise nicht möglich, das muss schon mit Präzision gemacht werden.
So lassen kann man es natürlich auch nicht, sonst bekommen die Krümmer nicht genug Zug und blasen seitlich raus.
Da kann ich nur noch viel Spass und Glück wünschen


Herzliches Beileid erstmal für den Trouble! Wenn die Schrauben noch ein wenig aus dem Block rausschauen, kann man eventuell was drauf schweißen,
dann hat man einen Hebel zum drehen! Vielleicht klappt´s ja.

Ich halte auch das Aufschweißen einer Mutter für das Beste (wenn noch genug vom Bolzen herausschaut)
Dann gleich ausdrehen, um die Wärme vom Schweißen mit auszunutzen.
Grundsätzlich sollte man solche Schrauben immer mit einem Prellschlag (nicht so zart)wecken.
Damit löst sich die Verspannung der Selbsthemmung des Gewindes und etwaige Rückstände der elektrolytischen Korrosion werden mechanisch aufgebrochen.
Falls Du bohren mußt, sollte der Kopf ausgebaut werden. Entweder hat man viel Übung und eine ruhige Hand oder man gibt das Teil zum Instandsetzter.
Das kostet zwar Geld aber ein neuer Zylinderkopf ist teurer.
Bei Zerstörung des Gewindes gibt es drei Möglichkeiten:
1. Helicoil (kann am wenigsten Wärme vertragen und ist daher für den Krümmerbereich kaum geeignet)
2.Gewindefest; Selbstschneidende Stahlbuchsen. Man braucht aber genügendFleisch um das Bohrloch (Wandstärke der Buchse ca 1 mm)
3.zuschweißen und neues Gewinde schneiden. Ist was für Profibetriebe wie zB Reiner Traupel (Düse)


Ich hab` (allerdings bei ´ner Guzzi, meinem Schätzchen bin ich noch nicht an die Krümmer gegangen) ganz gute Erfahrungen gemacht,
wenn man in den Schraubenrest ein Löchli bohrt und dann eine (entsprechend kleine) Torx-Nuss vorsichtig reinklopft
(vorher reichlich mit Kriechöl arbeiten, bringt zwar nix, beruhigt aber unwahrscheinlich das Gewissen),
Ach ja, und den Schlag te;mal für die vielen Tipps…Ich werd es wohl mit der aufgeschweißten Mutter versuchen,
klingt ja auch am kräftigsten. Dann werde ich ja sehen was überbleibt. Ich werde euch wissen lassen.

Tja, endlich geschafft…Gebe zu, 's hat lange gedauert, aber nu' ist's wieder gut. Muttern aufschweißen hat nicht geholfen,
die Schrauben sind dann gleich hinter der Mutter wieder abgerissen, also 'nen scharfen Bohrer her und dann Millimeter für Millimeter größer gebohrt.
Insgesamt habe ich ca. 10% Gewinde verloren, denke 'mal, daß das noch vertretbar ist. Für Stahlbuchsen ist ja leider Dank der kleinen Sockel kein
Platz. Also passt beim Ausbohren schön auf, damit die Probleme nicht unnötig groß werden.
Ab jetzt werde ich Schrauben wohl mind. 1 x jährlich lösen… Vielleicht hilft's ja.


Da kann ich mich ja glücklich schätzen! Ich habe vor nem Monat die Krümmer ebenfalls unten gehabt. Bei mir hatt es prima geklappt.
Ich war nur beim Festschrauben nervös, Stahlschrauben in Alu ist so ne Sache.

Jo, da hast Du Glück gehabt. Bei meinem Krümmerwechsel hatte ich zum Glück auch keine Probleme, die gingen alle prima raus.
Hat mich allerdings auch etwas gewundert, denn bei so einem Ganzjahresmoped ist das nicht gerade selbstverständlich.
War bei meiner auch so(nach 10 Jahren)


Ich hab` ganz gute Erfahrungen gemacht mit kleinen Torx-Nüssen (die mit den vielen Zähnen),
entsprechend kleines Loch in den verbleibenden Rest Bohren (bei ´ner 6er-Schraube wär` das ein 3,5er-Loch, ´ne 4er-Torx-Nuss einschlagen
(hat dann 1/4-Zoll-Antrieb), ganz viel Caramba dazu (bringt zwar nix, beruhigt aber ungemein) und dann mit Ratsche rausdrehen

Der Kopf noch steht und der Innensechskant rund ist: bei mir hat eine 12er Nuss geholfen,
die ich mit einem mittelgroßen Hammer über den Kopf der Schraube getrieben habe (Durchmesser 13 mm),
natürlich auch mit viel Kriechöl dazu. Ließ sich dann mit viel Geduld langsam drehen. Mit einer Zange kam ich nicht dazwischen.

Krümmerschrauben Edelstahl VA

Da ich weder aus dem Werkstatthandbuch noch aus den Microfiches 100 %ige Angaben bekomme, wollte ich mal in die Runde fragen,
ob mir jemand die Maße der Befestigungsschrauben der originalen Auspuffanlage nennen kann ?Also Form (z.B. Inbus),
Länge und Gewindedurchmesser der Schrauben unter'm Motorblock und an den Beifahrerrasten.

Ich hab die Woche meinen Auspuff mit neuen Inbusedelstahlschrauben angeschraubt. Für unter den Motorblock M8x45 mm und bei den Rasten M8x50mm.
Ich hab die Schrauben aus einem Sortiment und +/- 5mm geht gut.


Ich kann nur ganz dringend davon abraten, die Krümmer am Motor mit Edelstahlschrauben zu befestigen ! Hinten spielt es keine Rolle.
Das Aluminium des Motorblocks verträgt sich von der Materialfestigkeit nicht mit VA-Schrauben. Die fressen sich so fest, daß man sie nie mehr
rausbekommt. Außerdem haben VA-Schrauben keinen elastischen Bereich. Dh: bei Überdehnung gehen sie direkt in den plastischen bereich über und
die Gewindesteigung stimmt dann nicht mehr. sie fressen oder reißen das Gewinde im Kopf raus.VA-Schrauben dürfen nur da angewendet werden,
wo auch das Gewinde die gleichen Eigenschaften hat. (zB. mit VA-Mutter). PS: Die Harley-Fraktion hat da schon leidvolle Erfahrungen gemacht:
Die Ami-Schrauben sind „schnellrostend“ und wurden gerne durch VA ersetzt mit den oben genannten Folgen: ausgerissene oder sonst wie terminierte
Gewinde. Beim HD-Motor immer so gut 2.500 Euro Schaden bei Totalzerlegung. Die meisten haben es also in der Zwischenzeit gemerkt.

Danke vielmals für die Maße und die Tipps, Was schlägst du als Alternative vor ? 8.8er zugfeste verzinkte oder brünierte Maschinenschrauben
oder geht auch Inbus ? Hab' beim örtlichen Baumarkt mal in die Grabbelkiste geschaut, aber die haben nur 4.6er M8er Ich denke das ist zu wenig Zugfestigkeit.


Für die Krümmer am besten Original Suzuki. (Sind schweinehart, so hart, daß man die kaum ausbohren kann) .Aber Du hast recht, 8.8 ist zu weich.
(aber immer noch härter als die Edelstahlschrauben, die haben nur eine Zugfestigkeit von 700 Nm/cm²)Ja, ich glaube, ich würde Originalschrauben
nehmen. Bei der hohen Zugfestigkeit der Schrauben ist auch das Gewinde ziemlich belastet und die originalen sind dafür vorgesehen.
Da stimmen dann beide Zugfestigkeiten. Hinten am Topf sind 8.8 oder VA-Schrauben völlig o.k.

Was Du da sagst, klingt durchaus plausibel. Nur bei mir ist noch nie eine Schraube abgebrochen oder ein Gewinde am Zylinderkopf ausgerissen und ich
verwende seit 6 Jahren V4A-Schrauben mit höherer Zugfestigkeit, um meine Krümmer am Zylinderkopf zu befestigen. Vielleicht liegt es aber auch daran,
daß ich meine Krümmer 1-2 mal im Jahr abbaue (Eagle-Mach-7-Anlage, um den Ölfilter wechseln zu können und ein wenig Kupferpaste auf die Gewinde mache.

Ich hatte die Frage so verstanden das er nicht die Krümmerschrauben, sondern die eigentlichen Halteschrauben meinte.
Was haben die Schrauben für eine „Steigung“? Da ich bei meinem Händler so doof abgefertigt wurde,
bin ich nach Yamaha gegangen aber der meinte es gäbe eine 1er und eine 1.25er Steigung!

M8x1,25 L=35mm für die Krümmerschellen, bekommst Du in fast jedem Baumarkt oder beim Eisenwarenhändler. Wenn Du VA nehmen willst, nimm besser V4A/80.

Höhere Zugfestigkeit ist besser, das habe ich oben noch geändert, bei Edelstahl, V4A/80 oder bei Eisenschrauben nicht 8.8, sondern 10.9 4 und vergiss
die Kupferpaste nicht, dann fressen auch keine Gewinde fest und als Anzugsdrehmoment sind für die Auspuffschrauben 20 Nm vollkommen ausreichend!
==== Krümmerschrauben lösen ==== Habe gestern versucht die Auspuffanlage an meiner G abzuschrauben. Es ist vorerst beim Versuch geblieben.
Vier Krümmerschrauben im Zylinderkopf sitzen fest. Konnte mich beherrschen und habe erstmal aufgehört bevor ich die Dinger abgerissen habe.
Ein Schlag auf den Kopf konnte sie nicht zur Lockerheit überreden. Hat jemand ne Idee wie man den Schrauben sonst noch beikommt.
Wie sieht das mit vorsichtigen warm machen mit dem Autogenbrenner aus ? von wegen Alukopf und Stahlschrauben.
Wenn die Dinger sich gar nicht überreden lassen sollten werde ich sie noch das Jahr fahren und dann im kommenden Winter auf ne 4in1 umrüsten
und zur Not den Zylinderkopf runter bauen.Nun vielleicht habt ja einer von euch den Typ für lockeres Verhalten

Versuche mal etwas Rostlöser auf die Schrauben zu bekommen, einwirken lassen,
Motor warmlaufen lassen und dann nochmal vorsichtig versuchen die Schrauben zu lösen.

Ja das Problem hatte ich auch schon häufiger, die Schrauben sitzen fest verbacken im Zylindergehäuse und da die Schrauben natürlich
von bester Suzuki-Qualität sind brechen sie auch gerne oder lassen sich leicht vermurksen.
Mit Rostlöser dran und evtl. einen Schlagschrauber zur Hand nehmen. Das hat bei mir geholfen.

Als ich meine Cobraanlage drangebastelt habe, hatte ich auch 3 widerspenstige Schrauben dabei.
Ich habe daraufhin auch sofort Pause gemacht und das ganze mit mit meinem bevorzugten Allronder WD40 eingesprüht.
Dann habe ich das ganz über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen konnte ich Schrauben ohne Schwierigkeiten lösen.

Habe bei meiner G, die ich 1995 erstanden habe, direkt im Winter danach die Schrauben von Suzuki gegen Edelstahlschrauben ausgetauscht.
Nach 3 Jahren waren die Suzukischrauben schon reichlich angegammelt und dementsprechend fest. Auch die Halter (Chrom) sahen schon schlimm aus.
Die 2 Halbschalen zum Andrücken der Krümmer sind auch ein Problem. Schon allein wegen des besseren Putzens sollte man alle 1-2 Jahre
die Auspuffanlage abbauen. Dann sieht man auch erst die versteckten Problemzonen. Desweiteren habe ich die Schrauben für die Klemmung der Krümmer
am 2 in 1 Sammler getauscht nach 12 ! Jahren, natürlich in Edelstahl. Promt ist mir eine alte abgerissen.
(OK war zu faul WD40 aufzusprühen. Nachdem ich das gemacht habe ging der Stummel zum Glück raus!) Bei mir gammelt also hoffentlich nichts mehr fest.
Ich kann nur jedem empfehlen gerade bei solchen Problemzonen Edelstahl zu nehmen. Ist der Rost erstmal da, wird es schwierig.