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Kupplung -> hält wie lange ?

So wie es aussieht ist meine Kupplung wohl verschlissen. Sie schleift zwar noch nicht durch aber ich muss den Hebel nur ansehen,
dann fängt es an zu schleifen. KM Stand ist 76.000. Kann das auch an der Hydraulikflüssigkeit liegen (habe ich vor 2 Jahren und 40.000km gewechselt)
oder sollte ich einfach mal neue Reibscheiben einbauen. Muss ich sonst noch was beachten (Korb Federn) oder reichen die Scheiben in der Regel aus.

Ich würde erst mal die Brühe wechseln und bei der Gelegenheit gleich mal den Nehmerzylinder unter dem linken Motordeckel kontrollieren.
Die Druckstange läuft gerne ein, altes Fett und Dreck setzt sich fest und das beeinflusst auch sehr das Spiel.
Wenn es das nicht ist, kannst Du immer noch die Kupplung zerlegen.


Also laut Suzuki müsste man mit rechnen, dass die Kupplung nach 30 tkm kommt.
Bei mir kam sie mit ca. 60 tkm - und da waren nur die Reibscheiben nötig.

115.000 km und immer noch die erste Kupplung … noch Fragen?

220.000 km und den rechten Motordeckel noch nicht aufgehabt. Bei meiner G war allerdings auch schon die Dichtung des Gebers defekt,
und laut Suzuki gibt es das Teil nur komplett. Damals waren das so um die 140 Mark.

Wenn die Druckstange eingelaufen ist, kann man sie auch noch einmal andersrum benutzen.

Kupplungsbeläge

Meine Kupplungsbeläge gehen wohl langsam zur neige es rutscht noch nicht aber greift verdammt spät.
Deshalb meine Frage welche Zubehörbeläge sind Empfehlenswert. Bei Hein Gerippe sind die zur Zeit am günstigsten.
Hersteller F.C.C. Hat da jemand Erfahrung mit dem Zeug?

Alle noch Orginalkupplung drinne oder was ? Oder anderes Zeug verbaut ?


Meine Beläge sind nach einer verkehrten Ölzugabe (Leichtlauföl mit Mos2)auch am Ende.
Ich werde günstige Standardbeläge nehmen, da ich das Hoppingproblem u.ä. aufgrund meiner Fahrweise nicht kenne.
Wer natürlich mit unserem Mopped permanent hart am Gas hängt sollte sich Gedanken über stärkere Federn und spezielle Beläge machen.

Ich rate zu Originalbelägen. Die halten auf jeden Fall weit über 50.000 km. Ansonsten sind die Dinger von Lucas erfahrungsgemäß,
preiswert und brauchbar. Ich würde auf jeden Fall die beiden Federn und das Ausrücklager neu machen.
Aufpassen: erstmal zerlegen und die Innenlamellen ansehen (Stahlscheiben) Wenn die auch nur leicht die Farbe geändert haben (angelaufen sind)
MÜSSEN sie ersetzt werden. In dem Fall würde ich auf jeden Fall Lucas nehmen. Da gibt es den ganzen Satz für vertretbares Geld.
(Innen- und Außenlamellen im Paket) Beim Freundlichen wird´s dann nämlich unerschwinglich.
Die Reibbeläge vor dem Einbau mind. 1/2 Std in Motoröl quellen lassen vor dem Einbau!
Bei Matthies in HH gibts die Lucas-Teile und die Kupplungsdeckeldichtung. Das Lager und die federn nur beim Freundlichen.


Ich hab jetzt mehr als 98000 mit der gleichen Kupplung gefahren.ich bin ein ruhiger Fahrer. Danke

Ich hab nicht gesagt, daß die bei 50.000 runter sein MÜSSEN. Meine (bzw. bei meinem EX-Motorrad, das mein Vater jetzt fährt)
haben auch schon weit über 90.000 runter. Kein Problem.Wenn man immer mit schleifender Kupplung losfährt, am liebsten über 5000 1/min,
kann mit 50.000 aber schon Schluß sein. Man merkt es, wenn der Motor weiter hochdreht aber die Karre dabei nicht schneller wird.
Aber bevor man die Kupplung wechselt, sollte man nachsehen, ob der Kupplungsnehmerzylinder (also unten am Motor) nicht eingelaufen ist.
Passiert das erste mal so zwischen 50 und 60 Tausend. Macht sich so bemerkbar: Kalt die ersten paar Meter ist alles gut,
danach trennt die Kupplung immer etwas (rutscht) und man kann nicht richtig zügig anfahren, dann rupft es oder sie würgt ab.
Deswegen würde ich persönlich vor dem Kauf der Kupplung erstmal ausbauen und die Belagstärke messen.
Erst bei Untermaß oder verbrannten Scheiben usw wechseln.


Jau, wenn man ordentlich mit der Kupplung umgeht hält die recht lange.
Ich habe bei meiner G noch die ersten drin, und das schon über 200,000Km`s, allerdings schon den zweiten Nehmerzylinder.

Kupplungsbetätigung-Probleme / Wasser im Motoröl

Meine G stand übern Winter draußen und als ich sie vor ein paar Tagen wiedermal angemacht habe,
hab ich gemerkt dass der Kupplungshebel kein Widerstand hat.
Als ich ein Gang eingelegt habe ist sofort das Hinterrad losgelaufen,
konnte sie nur noch ausmachen. Als ich im Oktober zum letzten mal gefahren bin,
hat die Kupplung noch einwandfrei funktioniert. Hab leider keine Erfahrung mit ner hydraulischen Kupplung.
Hab die Maschine erst knapp 2 Jahre. Kann mir jemand helfen? Was kann da passiert sein? Wie kann man´s richten?

Hi, klingt ein bissl nach Luft in der Kupplungsleitung, diese komprimiert sich beim ziehen des Hebels und die Kupplung bleibt eingekuppelt.
Die wechselt man wie Bremsflüssigkeit. Ist auch DOT4. Das Entlüftungsventil liegt links hinter´m Motor,
unter der kleinen Aluverkleidung direkt vor dem Kardan.
Eine der Inbusschrauben ist nur mit einem ca. 10-15cm langen Inbus zu lösen.
Dann einen ca 50 cm langen Schlauch an das Ventil anschließen (muß absolut Dicht sein, sonst haste wieder Luft drin).
Nun den Kupplungsflüssigkeitsbehälter am Kupplungshebel öffnen.
Den fast (niemals ganz, sonst wieder Luft) am besten mit einer Spritze aus der Apotheke entleeren.
Wenns fast leer ist bis zum Rand auffüllen. Dann Kupplung Ziehen und halten. Ventil öffnen, wieder schließen. Kupplung loslassen.
Das machst dann bis die neue Flüssigkeit unten ankommt (erkennt man an der Farbe). Ggf. oben nochmal nachfüllen.
Check bei der Gelegenheit sämtliche Leitungen, Irgendwo muß die Luft ja her gekommen sein.
Ein bisschen diffundiert immer hinein, aber Löcher sind zu vermeiden. Fall es schnell wieder passiert → Leitungen wechseln.


Hallo,hatte im Winter das gleiche Problem. Mein Schrauber hat daraufhin die quietschnasse Flüssigkeit der Hydraulikkupplung gewechselt.
Das Wasser stand obenauf und war wohl noch nie gewechselt worden. Was soll ich sagen, Kupplung klappt jetzt besser.
Aber! Das Klemmen war immer noch da. Also meinte mein Schrauben, Kupplung im Arsch. Na toll dachte ich.
Mein Schrauber das Ding auseinandergebaut. Und siehe da, nur minimalste Abnutzung der Kupplung.
Aber Schleim, überall Schleim.Der Schrauber dazu: Du hast ca 1/4 l. Wasser im Öl.
Wie das darein kam, keine Ahnung. Mein Schrauber hat daraufhin das Öl, was ich eine Woche vorher erst gewechselt hatte,
da ich im Einfüllstutzen Schaum gesehen hatte und der Ölwechsel sowieso anstand, nochmal abgelassen,
zweimal mit Altölgespült und alles zusammengebaut. Funzt jetzt wieder alles gut.
Wahrscheinlich hat das Wasser die Scheiben zusammenfrieren lassen.
Zur Kurzfristigen Behebung: G auf den Hauptständer stellen, Gang einlegen und alle Gänge durchschalten.
Löst sich dann von alleine.Danke für die Tipps. Nach dem Entlüften der Leitung war wieder alles gut.

Kupplungsflüssikeit

Heute stellte ich bei genauen Hinsehen fest, das die Farbe im Kupplungsflüssigkeitsbehälter,
am Lenker links, nicht bernsteinfarben, wie kurz nach den Wechseln,sondern dunkelbraun(schlammig)ist.
Die Kupplung arbeitet zur Zeit einwandfrei. Deutet das Verändern des Farbtones auf einen vielleicht kommenden Defektes hin,
oder ist das normal? Wer weiß darüber Bescheid?

Das ist normal, aber am Besten die Flüssigkeit jährlich wechseln.

Ich würde mit dem Wechsel nicht zu lange warten.Ich bin mal 2h im Stau gestanden nur Stop und Go. Zum Schluss trennte die Kupplung nicht mehr.
Da sah ich ziemlich alt aus. Nach ´ner 1h abkühlen konnte ich weiter, aber mit einem mulmigen Gefühl.

Kupplungsflüssikeit wechseln

Ich wollte die Hydraulikflüssigkeit der Kupplung wechseln.
Dazu muß ja der kleine Gehäusedeckel auf der linken Motorseite über dem Gangschaltungshebel abgenommen werden.
Habe die 3 Innensechskantschrauben raus und versucht den Deckel abzuziehen. Der ist jetzt zwar locker und läßt sich ruckeln, geht aber nicht runter/läßt sich nicht abziehen.
Was mache ich falsch? Hängt das mit dem schwarzen Gumminoppen links oben am Gehäusedeckel zusammen (dessen Funktion ist mir eh unklar)?
Oder muß ich einfach rohe Gewalt anwenden?

Unter dem Stopfen befindet sich eine Schraube, muß mit einem langen Inbus herausgedreht werden.

Kupplungsnehmerzylinder klemmt

Hat jemand schon mal Probleme mit einem festsitzenden oder klemmenden Kupplungsnehmerzylinder in der Kupplung gehabt ?
Letzte Woche packte urplötzlich bei warmen Motor die Kupplung nicht mehr: Ich konnte die Mühle im ersten Gang bei Vollgas mit einer Hand festhalten.
Als ich mich am Sonntag mit dem Gerät wieder beschäftigte war die Kupplung voll da. Heute Abend habe ich das Mopped in die Werkstatt gebracht.
Die Ribbel lief wie ein Uhrwerk, Kupplung 100 % da. In der Werkstatt fiel meinem Mechaniker und mir im Vergleich zu anderen GSX 1100ern und Bandits
die relativ hohen aufzubringenden Kräfte am Kupplungshebel auf.

Das Problem ist meistens eine zugesetzte Rücklaufbohrung im Kupplungshauptzylinder am Lenker.
Wenn diese Bohrung durch Ablagerungen verengt oder ganz verstopft ist, kann der Druck nicht mehr ausgeglichen werden, d.h.
der Kupplungsnehmerzylinder unten kann nicht mehr in die Ausgangslage zurück und die Kupplung nicht mehr einrücken.
Zu merken ist das an zu wenig oder gar keinem Spiel am Handhebel und an durchrutschender Kupplung beim Beschleunigen.
Im ungünstigsten Fall, so bei mir geschehen, verzieht sich die Druckstange und fängt an zu klemmen.


Deine Diagnose bestätigt, frisches Hydrauliköl, Druckstange klemmt nicht - Mühle läuft. Gelernt: Kupplung genau sooft auffrischen wie Bremse.

Bei mir war bei 55.000 km die Zylinderlauffläche eingelaufen und der Kolben hat sich verklemmt.
Ein neuer Nehmerzylinder kostete damals bei Suzuki 248,- DM (!). Für die Bandit nur 93,- DM
weil der öfter verbaut wird und drei Schraubenlöcher hat anstatt 2 wie bei der G.
Gebraucht habe ich ihn dann für 50 DM bekommen und für 45,– Mark ein neuer Dichtsatz mit Feder.
Seither keine Probleme mehr, Flüssigkeitwechsel alle 2 Jahre.


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