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Technikbeiträge aus dem alten de.Forum


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Räder & Reifen

150/70 auf einer 3 Zoll Felge

Auf eine 3-Zoll Felge eine 150/70-er Reifen:Ist absolut nicht zu empfehlen! Die Massfelge für einen 150er Reifen ist 4 Zoll!
Auf meiner VX 800 ist ein 150/70-17 auf 3,5 Zoll - und hier ist der Reifen dermaßen breit, dass die Flanken nach innen gequetscht werden.
Das ist hart an der Grenze! Und dann erst auf eine 3 Zoll Felge - wie gesagt nicht zu empfehlen!

Auswuchten statisch/dynamisch

Was mich noch etwas ärgert,die Gewichte sind auf der polierten Seite der Felge angebracht.
Vorher waren sie mehr innen auf der lackierten Seite. Ist es notwendig soweit nach außen zu gehen mit den Gewichten?

Die Position des Gewichtes wird normalerweise von der Wuchtmaschine bestimmt.
Gute Geräte sagen genau die Position an, wo das Gewicht hinzukommen hat. Aber so weit außen ist eher ungewöhnlich.
Wenn ich mich recht entsinne, hat die G-Felge kein glattes Bett zwischen den Speichen, sondern so eine Art Grat.
Da kann man halt keine Klebegewichte anbringen, sondern es müssen Klemmgewichte verwendet werden.
Nur hat die halt nicht jeder und es könnte auch gut sein, dass Du deshalb ein Klebegewicht außen hinbekommen hast, weil es eben bequemer ist.


Leider hab ich es erst zu Hause bemerkt mit der Position der Gewichte. Die alten Gewichte sind auf der innersten Seite angebracht gewesen.
Auf der polierten Fläche wo sie jetzt sind, da war nix. Auf der einen Seite hängen sogar noch die alten dran.
Das macht mich schon sehr stutzig, werde da nochmal hinfahren, habe das rad noch nicht montiert.

Die alten Gewichte sind noch dran ? Vermutlich hat sich da einer keine Gedanken gemacht über das richtige Positionieren des Reifens auf der Felge.
Ein roter Punkt markiert bei den meisten Motorradreifen die leichteste „Stelle“ des Reifens und die sollte natürlich genau über dem Ventil sitzen.
Das muss nicht immer was ausmachen und bei sauberer Fertigung ist es in der Regel egal. Es gibt aber trotzdem Ausreißer und das sollte ein
gewissenhafter Monteur spätestens beim Wuchten merken. Wenn der viel Gewicht kleben muss, damit das Rad sauber gewuchtet werden kann,
dann stimmt was nicht. Ich bin beim Montieren und Wuchten meiner Motorradreifen immer dabei, das macht ein Kumpel von mir in seiner Werkstatt.
Und wenn alles ok ist, dann musste bisher nie mehr Gewicht geklebt werden als beim Vorgängerreifen. Auch wenn da jetzt viel Gewicht drauf ist,
muss das nix bedeuten, das Rad kann trotzdem sauber laufen. Ist dann eher ein optisches Manko.
Bei meiner G gab es damals immer mal wieder Probleme mit der Haftung der Klebegewichte, bevor die Felgen lackiert wurden.
Auch Reinigen mit Bremsenreiniger hat da nicht viel geholfen, die Gussoberfläche war vermutlich einfach zu rau.
Da kamen halt Klemmgewichte drauf und gut war es.


Bei mir wurden auch immer alle alten Gewicht vor dem neuen Wuchten abgefriemelt. Kam aber trotzdem immer was drauf.
Habe zwei Sätze BT 020 runtergefahren. Jetzt habe ich den Lasertec drauf und keine Gewichte nötig. Alles tuto bene.

Meine Erfahrungen mit Motorradreifen auswuchten. Maschinenauswuchten gelingt nur durch Zufall genau. Gewichte einseitig befestigen bewirkt
Seitenflattern. Ich mache es nur noch selber. Aufhängemöglichkeit suchen : z.B. Teppichklopfstange. 2 Spanngurte über die Stange,
Steckachse durchs Rad und an der Steckachse in den Spanngurten senkrecht ausrichten. Das Rad jeweils eine viertel Umdrehung weiter drehen.
Wenn das Rad in jeder Stellung stehen bleibt, ist es ausgewuchtet. Wenn nicht , schwerste Stelle am Rad dreht nach unten, müssen oben die
Gegengewichte angebracht werden. Menge ausprobieren. Gegengewichte links und rechts gleichmäßig verteilen.


Jo, nennt sich statisches Wuchten. Aber kommt bei der Art der Aufhängung nicht etwas zu viel Unruhe hinein? Achse auf 2 Böcke,
die an der Werkbank festgeschraubt sind, ist ja normal. Aber an 2 Spanngurten an der Teppichstange ?
Wär aber jedenfalls was für den Outdoor-Urlaub in der Mongolei.

Normalerweise sollten vor dem Wuchten die Altgewichte entfernt werden oder die Reifenfachkraft läßt die Felge einmal alleine laufen
um zu sehen wo die Felge eventuell etwas Gewicht braucht. Ansonsten fährt man nach 3 neuen Pellen mit 200 gr Blei mehr herum.
Ich mach ja einiges selber aber den Aufwand vom Räder auswuchten (an der Teppichstange) tu ich mir nicht an,
ich bin beim Auswuchten dabei und zeige dem Monteur das mich seine Arbeit interessiert
bzw. frage ihn warum, weshalb, wieso und habe bisher noch keine optischen oder sonst welche Auffälligkeiten gehabt.


Ich habe das Rad noch nicht montiert. Werde morgen nochmal dort vorstellig, lasse ALLE Gewichte entfernen,
neu wuchten und weise den Monteur diesmal drauf hin, das er möglichst nur in der Mitte klebt. So wie es vorher auch der Fall war.
Ketzt klebt die 10 cm lange „Gewichteschlange“ so weit am Außenrand, das es wirklich optisch stört.

Der gute Mann könnte auch eine dynamische Unwucht festgestellt haben?
Bei meinem Auto habe ich auch am inneren UND äußeren Felgenhorn Gewichte. 10cm sind aber ganz schön heftig!


Ich glaub bei mir ist einfach alles irgendwie schief gelaufen. naja, werde aber berichten wie es ausgegangen ist morgen.

So, die Gewichte wurden komplett entfernt. Das Rad wurde neu gewuchtet. Die neuen Gewichte befinden sich nun genau da wo die anderen auch waren.
Der Monteur erklärte mir nur das es 2 Auswuchtmöglichkeiten gibt:statisches und dynamisches wuchten.
Dei dem einen Verfahren sind Gewichte in der Felgenmitte, bei dem anderen auf den äußeren Rändern.
Was letztendlich besser ist? KEINE AHNUNG ? Ich werde es nach der ersten Fahrt sicher wissen.


An meiner G wurden die Räder jahrelang nur statisch gewuchtet. Damit gab es nie Stress, das war immer ok. Wenn sauber gearbeitet wird,
dann ist beides gut. Aber die Aussage mit dem Kleben der Gewichte bei dynamischen Wuchten kann ich nicht so ganz glauben.
Bei den beiden letzten Wechseln der G und alle bei der 1400er wurden dynamisch gewuchtet und da wurde nie ein Gewicht seitlich
auf die Felge geklebt. Sieht z.B. bei polierten Felgen und das hatte ich bei beiden auch nicht so richtig toll aus.
Bei meiner Kuh wird auch dynamisch gewuchtet und bei deren Rädern kann ein Gewicht gar nicht auf den Felgenrand geklebt werden,
denn bei Kreuzspeichenfelgen ist dafür kein Platz, die müssen in die Mitte.

Wenn die Felgen „dynamisch“ in Ordnung sind, kommt halt auch ein Gewicht in der Mitte in betracht!

Ja, das stimmt natürlich. Wenn die Felge einen Seitenschlag hat, dann muss u.U. auch ein Gewicht am Rand am Felgenhorn platziert werden.
Das kann natürlich nur eine dynamische Wuchtmaschine feststellen, bei statischem Wuchten kann das höchstens mit dem bloßen Auge erblickt werden.
Und wenn man das schon sehen kann, ist die Felge ohnehin reif für die Tonne. Aber zurück zum Ursprung, beim ersten Wuchtversuch war das
alte Gewicht ja noch drauf. Und in Verbindung mit einem anderen Reifen könnte das schon dazu geführt haben, dass die Maschine einen
leichten Seitenschlag festgestellt hat und im Display anzeigte, dass das Gewicht nach außen muss.
Wie man lesen konnte, war der zweite Wuchtversuch ohne Altgewicht schon besser.

Was mir noch einfällt: Der Monteur sprach noch von sogenannten Klemmgewichten für die Anbringung in der Mitte der Felge.
Aber wie gesagt, die alten Gewichte waren knapp links und rechts von dem Mittelsteg angebracht.
So wie die neuen es jetzt auch sind und was wichtig ist: Bei weitem weniger an Gewichten. Ich hätte es knipsen sollen.
10 cm lange Gewichteschlange. Das Rad ist ja ok, deswegen habe ich eigentlich keine Bedenken das ich jetzt schlackern drin hab.
Bin mit dem alten Reifen bis zu 230 km/h gefahren und habe nichts bemerkt. Alles ruhig und rund.
Am Wochenende werde ich die Räder montieren und mal testen, wenn das Wetter es zuläßt.


Seit Heut ist alles fertig. Probefahrt gemacht! Ich bin sehr zufrieden. Reifen müssen noch etwas eingefahren werden.
Aber der erste eindruck ist klasse. Keinerlei Unwucht oder dergleichen festzustellen.

Felgen lackieren

Wer von euch hat an seiner „G“ die Felgen schon mal die Felgen lackiert bzw. lackieren lassen. Meine Frage wäre, welche Vorarbeiten zu erledigen sind?
Bei meinen Felgen ist das Bett schon poliert worden was die Sache bestimmt erschwert was die Vorarbeiten betrifft. Wie hoch sind in etwa die Kosten?

Trete mal mit dem Lackierer deine vertrauen in Kontakt. Der wird Dir dann genau sagen könne was zu machen ist.
Kann auch sein, wenn die Felgen nur lackiert werden sollen das er alle arbeiten macht.\\
Manchen Lackierern kann man nicht gut genug vorarbeiten.


Zu den Kosten wird Dir kaum einer was Definitives sagen können, da das ganz vom jeweiligen Lacker abhängt, also Stundensatz, Farbkosten etc.
Fahr doch einfach mal hin und lass ihn die Felgen begutachten, dann kann er Dir bestimmt schon mal eine Richtung angeben.
Bereits polierte Felgen werden die Kosten etwas in die Höhe treiben, da das Polierte ja sauber abgeklebt werden muss.
An Vorarbeiten habe ich bei meinen Felgen außer Bremsscheiben abbauen (Und das war schon genug Arbeit)
Sowie grobe Vorreinigung nix selbst gemacht. Glatt Schleifen kann man die ohnehin kaum, dafür ist die Gussoberfläche viel zu grob
(Jedenfalls bei meinen 93er Felgen). Aber das wird Dir der Lacker alles selbst sagen können.

Heulen in Schräglage

Ich habe irgendwie das Gefühl das wenn mich mein Gehör nicht täuscht (mann das ist anstrengend das mit dem G) das G-chen bei Schräglage heult.
Anders kann ich es nicht beschreiben, und es ist nur bei Schräglage,liegt das am Kardan ? Hat das sonst noch jemand, ist was im Argen ?

Schau mal deine Reifen an - Schuppenbildung ? Der kann solche Geräusche verursachen !

Nee, nee, die sind zwar nicht mehr schön, besonders der hintere, aber das ist Schweine laut und schuppen hab nur ich.
Hab grad nochmal drauf geschaut, die sind wirklich soweit ok.

Das Geräusch habe ich auch immer, wenn die Reifen älter werden und die Sägezahnbildung stärker ausgeprägter ist. Da würde ich mir keine Sorgen machen.

Jetzt mal im Ernst, meint Ihr wirklich, das der Reifen das ist ? Das ist so irre laut das Geräusch und, Ach. Ihr werdet schon recht haben.
In 14 Tagen wissen wir das, dann gibt es neues Material auf dem Hinterrad und wenn es dann nicht weg ist,
melde ich mich wieder und streue Asche über Eure Häupter !


Wenn es wirklich irre laut ist, glaube ich allerdings nicht an die Reifen. Meine BT 020 haben jetzt ca. 9.500 km runter und
ich höre in den Kurven ein Heulen. Aber das ist nicht gerade laut. Defekte Vorderradlager hatte ich auch schon.
Die konnte ich allerdings nicht hören. Mir ist das Spiel beim Reifenwechsel aufgefallen.

Hmm Radlager sind natürlich auch eine Idee, aber die wollte ich auch erst beim Reifenwechsel nachsehen, 500 km werden wie wohl noch halten,
hoffe ich und dann ist der Hinterreifen eh fällig die weil mein Vorgänger nur geradeaus gefahren ist und ich das nicht mehr rund bekomme.
Passen da irgendwelche Radlager oder sind die speziell ? Ich meine nur wegen der Kauf und Bestelldauer.


Der Gedanke war da, keine Frage, aber da ich es aufgegeben habe das Ding rundfahren zu wollen, habe ich eben meinen Angsthund überwunden
und mich über die Kante auf die Rundung begeben und erst dann, also wenn die G wirklich Seitenlastig nach unten zieht kommt das Geräusch,
aber ich bin gerade kurz gedüst und es kommt auf jeden Fall von hinten und ist bei Linkslage lauter als bei Rechtslage.
Also ich werde das mal genauer eruieren wenn der Reifen gewechselt wird und dann bescheid geben.

Hinterradlager: Bezeichnung: 6204 RS Von einer Seite geschützt, aber Dreck aus dem inneren der Felge (Luftlöcher in den Felgen-Streben)
kommt an die ungeschützte Seite. Diese Bezeichnung ist weltweit genormt ! Bessere Alternative: 6204 2RS Gleiches Lager aber von 2 Seiten geschützt !


Wenn es ein Radlager ist, würde ich nicht 500 km warten. Wenn so ein Teil blockiert, kann dich das den Hals kosten!
Und eine Kontrolle ist ja leicht durchzuführen; Rad entlasten und dran ruckeln.

Ich würde auch unbedingt sogenannte 2Z Lager verwenden (auf beiden Seiten geschlossen und wartungsfrei, müssen also nicht geschmiert werden)
Also 6404 2RS. Und aufpassen: Einmal mit dem Hammer auf das Lager geschlagen verkantet sich der Laufring mit den Wälzkörpern
und du kannst es sofort in dein Poesiealbum kleben!


Auch ich kann von Heulen vom Hinterrad bei Schräglage berichten. Bei mir ist auch BT 020 drauf.
Ist nur bei langsamer Fahrt zu hören und wird mit beschleunigen stärker.

Radlager / Normbezeichnungen

Bin gerade dabei meine „G“ aufzufrischen und will auch die vorderen und hinteren Radlager wechseln.
Kennt jemand von Euch die Bezeichnung von SKF oder FAG ?

Vorderradlager: 6203 2RS / Hinterradlager: 6204 2RS

Radlager / Geräusche / Wechsel

Wenn ich meine G langsam vor mich hin schiebe ertönt eine Art von Schleif- oder Quietschgeräusch von hinten. Kann es am Radlager liegen?
Oder die üblichen Verdächtigen (Bremsscheibe, Beläge die schleifen)? Wie stellt man fest ob es verschlissen ist?
Wie wechselt man es und was kann der Spaß kosten? ich habe da mal was von wasserdichten Lagern gelesen.

Ich würde so vorgehen: Hinterrad entlasten, ok du hast einen Hauptständer, Bremskolben zurück drücken,
damit Du diese Möglichkeit der schleifenden Bremse ausschließen kannst, schauen ob das Rad nun Spiel hat, besser wäre nicht.
Freigängigkeit prüfen und auf Mahlgeräusche achten.Ich habe die Lager mit meinem Schwager vor 2-3 Jahren gewechselt,
waren alles Standardlager aber ich weiß nicht mehr genau wie wir das gemacht haben. War aber nicht so dramatisch sonst würde ich es noch wissen.


Ich habe das Geräusch bei Dir in der Garage mal gehört und würde spontan sagen, daß es von der Bremsscheibe kommt.
Ich kenne die Geräusche von defekten Radlagern von meinem Golf eher als mahlendes Geräusche, lasse mich aber gern eines bessern belehren.

Um sich feststellen zu können ob es die Lager sind musst Du das Rad ausbauen. Mit dem Finger das Lager langsam drehen,Geräusche,
Mahlen oder Schwergängigkeit dann unbedingt wechseln. Lager gibt es überall, wenn ich mich recht erinnere,
Lagernummer: 6304 RS Standard auf beiden Seiten geschlossen. Aber besser auf den alten nachschauen.
Lagerwechsel kein Problem: von der gegenüberliegenden Seite vorsichtig mit drehen austreiben.
Beim Einsetzen darauf achten das die Abstandhülse im Innern zwischen den Lagern noch in Ordnung ist und nach dem Einsetzen nicht spannt.


Wenn Du das Lager von hinten austreibst, kannst Du Dir unter Umständen schon mal ne neue Felge hinlegen.
In 80 % der Fälle sind die Radlager hinten dermaßen fest, daß sogar der Lagerabzieher leidet.
Rad entlasten, Bremskolben zurückdrücken (oder Bremszange eben abnehmen), Rad drehen. Wenn es frei geht, ist es die Bremse.
Am stehenden Rad mal wackeln. Wenn Spiel im Radlager ist, wechseln. (auch wenn´s Geräusche macht). Bei Unsicherheiten Rad ausbauen und
Lager mit dem Finger drehen. Wenn da was klappert oder Rostastritt zu sehen ist, oder „rastend“ weiterdreht, oder schwer geht wechseln.
Radlager wechseln: Bereich um das Lager mit dem Heißluftföhn auf ca 100°C erwärmen und Lager mit einem Innenabzeiher (Spreizdorn und Stützbügel)
ausziehen. Einbau: Sauber machen, Lagersitz auf 115°C erwärmen und vorgekühltes Lager (eine Stunde im Gefrierfach) reinfallen lassen.
Das Anwärmen dauert mit dem Bunsenbrenner oder Föhn ca 1/2 Stunde. Messen mit Multimeter!
Das Lager fällt wirklich so rein wenn die Temperaturdifferenz stimmt. Ich denke eher, daß es die Bremse ist.
Bremssattel zerlegen, reinigen und wieder zusammensetzen. Geht fast immer mit den alten Teilen.
(Schmieren nur mit DOT 4 Bremsflüssigkeit oder besser mit ATE-Bremsmontagepaste für DOT 4)
Das kommt, wenn man beim Belagwechsel nur die Kolben zurückschiebt und nichts saubermacht.
Dann wird der Bremsabrieb und Strassendreck in die Bremse rein geschoben und es klemmt.

Die Lager von Suzuki waren nur auf einer Seite dicht, sollte mich wundern, wenn Du noch so alte Dinger da drin hast, die dürften keine 100.000 km
halten. Radwechsel ist doch die ideale Gelegenheit die Lager zu checken. Als Ersatz unbedingt beidseitig geschlossene nehmen!


Hatte das Vergnügen auch erst vor ein paar Tagen bei meinen Vorderreifen. Habe es aber selber nicht gemerkt, sondern der Monteur,
als er den neuen Reifen auswuchten wollte. Als er den ausgebauten Reifen auf der Auswucht-Achse zum Drehen gebracht hat,
hat man das typische kaputte-Lager-Geräusch vernommen (40 tkm). Hört sich dann so an wie eine alte Waschmaschine,
Lärmentwicklung proportional zur Laufgeschwindigkeit. So eine Art Pfeifen ohne hohen Tönen. Normalerweise hört man nichts.
Denke mal dass das im eingebauten Zustand schwer zu hören ist. Bremssattel kann man ja mal abnehmen,
aber das Zahnradkraulen vom Kardan bekommt man wohl nicht weg.

Mit Hitze und Kälte ist gut wechseln. Im übrigen wackelt die Dicke ganz schön mit defektem Lager im Vorderrad.
Bei mir war seinerzeit eine Lagerschale gebrochen. Die Geräuschkulisse war dementsprechend.Das hörte ich aber erst als ich von der BAB runter war.
Beim reparieren wurde mir kurz etwas anders, als ich besagte schale sah. Ich hatte wohl verdammtes Glück.


Ich habe bei meiner jetzt beim Reifenwechsel das defekte Radlager im Hinterrad! Das Schleifgeräusch war wirklich das Lager.
Es hakt, wenn man mit dem Finger das Lagern innen dreht, dann klemmt es alle paar Millimeter. Fühlt sich an wie ein eingelaufenes Lenkkopflager.
Nun wollte ich eigentlich die neuen Reifen einfahren, war auf dem vorsichtigen Heimweg bei 2 Suzukischraubern und hab mich mal spaßeshalber
nach dem Preis erkundigt. Händler 1 macht mir beide Räder für 200-250 Euro neu (inkl. Lager) Händler 2 macht eine Pauschale von 125,- Euro pro Rad.
Selbst das Rad Ausbauen macht es nicht billiger, in dem Aufwasch wollte er er mir für 50 Euro gleich noch den Dichtring an der Ölsteigleitung
austauschen. Der hat dramatisch geölt als ich beim Händler auf den Hof gefahren war. Hallo! Das sind Preise,
die nehmen nur für das Lager um die 60,- €/Stück. Und wie teuer kommen die Teile denn im Fachhandel, hat es dort die passenden Wassergeschützten
Lager zu kaufen? Angeblich kann man diese nur bei Suzuki selbst bekommen (Aussage eines Werkstattmannes bei einem nicht genannten Händler).

Ich habe auch soeben neue Lager eingesetzt - allerdings vorne. Die hatten die Bezeichnung 6203 2RS. Dabei steht der Nachsatz „2RS“
meines Wissens für die beidseitige Gummiabdichtung. Meine jedenfalls hatten die Dichtung. Die Lager für hinten haben die Bezeichnung 6204 2RS.

Räder Pulverbeschichten

Ich hatte die Tage schon mal gefragt ob man Felgen Pulvern kann.
Habe jetzt erstmal meine Sturzbügel weggebracht, un zu sehen wie das aussieht.
Jetzt sagte mir der Typ aus der Werkstatt, das Er die Felgen eher nicht Pulvern würde, sondern eher Lackieren, mit der Begründung:
Das man beim Reifenwechsel oft Macken in der Beschichtung hat, und das dann der ganze Scheiß abplatz! Jetzt bin ich mir nicht mehr so ganz schlüssig!

Bei lackierten Felgen kann das auch passieren, nur da kann man es leichter heile machen.
Wir pulvern viele Felgen und haben wenig Probleme. Mit den lackierten auch nicht.
Ist reine Ansichtssache.


Ich hab noch nicht all zuviel Plan vom Schrauben, will aber meiner G ein Paar gepulverte Felgen spendieren.
Das Problem sind die Radlager. Ich hab keine Ahnung wie man die am einfachsten entfernt.
Hab vieles von erhitzen und rabiaten Gewaltmethoden gehört wollte aber lieber erst fachkundigen Rat einholen.

Wegen der Radlager weiß ich nicht so genau, aber ich habe jetzt schon mehrfach gehört, das pulvern nicht so toll sein soll für die Felgen.
Vielleicht suchst Du mal, oder es klinkt sich einer ein, der Erfahrung damit hat.


Zum wechseln der Radlagern gibt es hier im Forum noch nichts konkretes. Ich habe mal alles durchsucht. Das Werkstattbuch sagt nur:
„Mit einem geeigneten Werkzeug heraustreiben“. Aber ich denke, es wird sich schon einer hier melden, der damit Erfahrungen gemacht hat.

Ich habe nur mitbekommen, das die Radlager empfindlich auf „Fehlschläge mit dem Hammer“ reagieren. Im Zweifelsfall würde ich die Felgen nur
lackieren lassen. Entlacken geht recht einfach da der Serienlack nicht sehr gut haftet. Reifen runter, Bremsscheiben abbauen, Lagerbohrungen
und Löcher abdecken und mit einem scharfen Ablauger/Lacklöser rangehen. Nachher mit Stahlwolle den Rest abwischen.


Beim Felgen-Lackieren brauchst Du die Lager nicht ausbauen, lediglich gut abkleben, so dass kein Lacknebel eindringen kann. Abbeizen / Abschleifen
musst Du nicht unbedingt, wenn nur lackiert werden soll reicht es auch wenn der Lack angeschliffen wird und somit einen ausreichenden Haftgrund bildet.

Danke für die schnellen Antworten, ich werde gleich Morgen mal ausprobieren ob sich Hammer und Schlagdorn als „geeignetes Werkzeug“ herausstellt.
Natürlich ganz sachte. Beim Pulvern werde ich wohl aber bleiben weil ich es mir nun einmal in den Kopf gesetzt habe.

Ein Lager austreiben ist nicht schwer. Man braucht eben nur das passende Werkzeug. Das heißt irgendetwas was fast so groß ist wie das Lager.
Dann einfach vorsichtig und und nicht versetzt das Lager raus schlagen.


Klar, Mit dem Hammer und einem Dorn vorsichtig heraustreiben. Aber nur, wenn man nacher sowieso neue Lager einbauen will. Das bietet sich dann an,
wenn noch die originalen Lager (Ohne Kapselung) eingebaut sind. Die Felge ist sehr weich, deswegen ziehe ich das Lager mit einem Lagerauszieher
(verstellbarer Konus mit Spindel und Gegenhalter) heraus. Das Werkzeug kostet ca 30 EUR im guten Werkzeughandel. Sonst hat das neue Lager Spiel in
der Felge durch Materialabtrag beim Verkanten. Ein Kugellager reagiert sehr empfindlich auf die leichtesten Hammerschläge,
da sich sie gehärteten Kugeln unter Umständen in die Lagerschalen einschlagen oder das Lager in sich leicht verkantet.
(Wenn es nicht mehr ganz taufrisch ist). Beides führt zur sofortigen Unbrauchbarkeit des Lagers (Problem bei der G: man kann von innen nur auf die
kleine, innere Lagerschale schlagen). Beim Einbau des Lagers drückt man auf die äußere Lagerschale mit einer ausreichend großen Nuß (Presse) bzw.
schlägt VORSICHTIG mit einem Aluminiumhammer auf die passende Nuß, ein Rohrstück mit 45 mm Außendurchmesser tut´s auch. Neue Lager sind nicht teuer.
Man sollte beidseitig geschlossene Lager (2-Z-Lager) nehmen, da dringt beim Fahren und Waschen kein Schmutz und Wasser ein. Ich hoffe, das hilft.

Hab die Radlager jetzt raus. Es war auch höchste Zeit denn hinten waren noch die Originalen halb- geschlossenen von `92 drin. Eines war schon
angerostet. Kann jedem der noch solche alte Teile drin hat nur empfehlen die zu erneuern. Das austreiben mit dem Schlagdorn hat bei mir nicht so
toll funktioniert weil man kaum Fläche zum ansetzen des Dorns hat und immer leicht schräg klopfen muss. Ich hab deshalb bei einem der Lager das
Loch zugeschweißt, dann kann man das schön gerade raus schlagen. und das andere ist dann sowieso kein Problem. Beim Schweißen aber auf die Perlen achten.


Also, wenn man die alten Lager wieder einsetzen will, muss man vorsichtig sein. Und wenn man neue einbauen will,
kann man die alten dann einfach „feste“ rauskloppen??? :? Und für vorne gilt dann gleiches?

Also die Naben sind empfindlich. Bei einem Hinterrad waren die Lager dermaßen festgerottet, daß beim Austreiben mit dem Hammer garantiert der
Guß gebrochen wäre. Das ging wirklich nur mit dem Abzieher. Und der war danach auch fertig ! Immer neue Lager einbauen !


Ist der Abzieher so ein Spreizding, was dann samt Lager mit einem Gleithammer rausgezogen wird ? Hast du eventuell mal ein Bild für uns ?
Wo genau gibt es sowas (im Baumarkt nicht, da war ich schon) von innen raus schlagen geht bei mir schon wegen der inneren Hülse zwischen der
linken und rechten Radlager nicht, die dem Innendurchmessers der Lager entspricht

Mit Spreizding liegst Du schon mal nicht schlecht. Meistens hat das Teil drei schwenkbare Krallen und mittig eine Spindel.
Die Krallen hakst Du ein und mit der Spindel drückst Du dann irgendwo dagegen. Dadurch zieht es das Lager gleichmäßig ohne verkanten raus.
Im Baumarkt wirst Du kaum was finden, zumindest nichts vernünftiges, höchstens irgendein Billigteil, das nach drei mal Lagerziehen schrottreif ist.
Geh in einen Werkzeughandel. Allerdings musst Du aufpassen, nicht jeder Abzieher passt überall, Du musst dann schon einen, der auf die Einbausituation passt verwenden.


Danke für die schnelle Reaktion, diese Krallendinger sind dafür beschissen zu verwenden, ich meine sowas, was wie ein Stück Rohr aussieht und
sich durch hineindrehen von nem Dingens auseinanderspreizt und dann in der Innenring einhakt eigentlich ein recht simpel Teilchen aber.
Kein Händler verborgt es- nur im Fachhandel- teuer- nicht einzeln, sonder nur komplette Sätze, ich bräuchte nur einen für 20 mm Radlager
.

Reifenbindung

War am Samstag auf der Motorradmesse in Dortmund ! Ich bin auch am Metzeler Stand gewesen, und nach Freigaben für unsere G Gefragt !
Den Z6 gibt es für hinten jetzt in der Grösse 160/70 ZR 17! Ganz neu ! Leider noch keine Freigabe, aber die Metzeler Leute sind am Testen,
wurde mir gesagt! Oder ein netter TÜV-ler, der uns den Reifen einträgt ! Ein Arbeitskollege der den Z6 schon fährt, ist jedenfalls begeistert !
Hat aber hinten den 170/60 ZR 17 drauf! Eingetragen ! Mal sehen wie schnell Metzeler ist, damit wir eine Freigabe bekommen !

Ich hatte den auf der Fazer. Gerade bei Nässe ein klasse Reifen,
den ich jederzeit wieder kaufen würde und den ich immer noch guten Gewissens weiterempfehle.
Nun ist die Fazer allerdings ein bisschen weniger pummelig um die Hüften.


Da bin ich mal gespannt. Irgendwie weigere ich mich die Bridgestone zu kaufen. Naja, diese Sasion fahre ich eh noch meine Metzeler.

Dieses Problem habe ich nicht mehr, in meinem Fahrzeugschein ist die Reifenbindung nicht mehr vorhanden !
Es sind nur noch die Reifengrößen eingetragen !

Also einfach den neuen Schein/Brief zulegen und man hat keine Probleme mehr ?

So einfach ist das ja nun auch nicht: Bei der Bauratabnahme meiner Gimbelhalbschale (Die gehört ja eigentlich an eine GSXR)
wurden auch 90 KW eingetragen (MOBEC-Kit) und dabei hat der Prüfingenieur die Reifenbindung ausgetragen
Sonst hätte ich einen Fahrzeugschein mit Anhang bekommen. Ich habe auch noch einen „alten“ Schein bekommen.
So etwas geht heute nicht mehr so einfach. Die Bauart Ingenieure sind sehr vorsichtig mit Eintragungen geworden.


Hat von Euch denn nun schon mal einer den Z6 auf der Dicken gefahren ? Würde mich stark interessieren, da wir einen Satz neue Reifen für Nimbus brauchen.

Reifenfreigabe / aufheben

Mir hat jetzt ein Händler (Triumph) erzählt, das man keine Reifenfreigaben mehr bräuchte !
Das würde nun, im Rahmen der EU Gesetzgebung, gehalten wie beim Auto, sprich die Größe die im Fahrzeugschein bzw -brief steht darf
gefahren werden und es gibt keine Herstellerbindung mehr. So meine Schraubermeister, stimmt das?

Ich bin nun kein Meister der Schraube, aber ich denke bei Neuen Motorräder ist da was dran, bei „alten“ wohl eher nicht.
Ich habe beim TÜV jedesmal das Problem, daß ich auf falsche Reifen angesprochen werde.
Nur weil das „V240“ wie in den Papieren eingetragen auf der Flanke fehlt.
Bis jetzt hat der Spruch „ist das Gleiche, wird nur nicht mehr auf dem Reifen eingebrannt“ immer gereicht.


Mit unserer etwas betagten Dicken sind wir noch an alte Regeln gebunden, sprich, nur das auf die Felge was freigegeben ist.
Verhält sich ja auch so mit dem Spritzschutz (am Hinterrad). Ich weiß, da kräht (fast) kein Hahn mehr nach.
Aber laut Gesetz müssen wir ihn dran haben, weil zu früh geboren.

Also mit den Freigaben läuft das so: Die Reifen, die von Haus aus eingetragen sind, gibt es oft nicht mehr. Dann passiert folgendes:
1. Man kauft sich reifen, die vom Reifenhersteller für das Moped vorgesehen sind und hat da eine Freigabe,
die kann dann als §19.3 STVZO eingetragen werden (problemlos)
2. man kauft sich Reifen, die von Geschwindigkeits- und Tragfähigkeitsindexfür das Motorrad geeignet sind.
Der Reifenhersteller nennt solche Reifen für das Modell, es gibt aber keine Freigabe.
(Bei meiner Katana die BT 45 Battlax in 110 vorne und 130 hinten) Solche Reifen muß man über § 19,2 STVZO eintragen lassen. Kostet mindestens 55,- €
plus den Eintrag in die Fahrzeugpapiere. In jedem Fall wird der Prüfer alle anderen Reifenbindungen austragen.
So zum Beispiel die alten Geschwindigkeitsindexe wie „V245“. Danach steht nur noch die Reifendimension drin und der Zusatz
„Reifen v+h nur von einem Hersteller“ Damit hat man dann bei der Reifenwahl freie Hand, solange die Indexe Gültigkeit haben.

Reifenluftdruck

Auf wie viel Druck habt Ihr Eure Reifen eigentlich aufgepumpt? Ich fahre mit 2,5 vorne + hinten. Trotzdem wirkt das Ganze ein bißchen schwammig.

Ich fahre vorne mit 2,5 und hinten mit 2,9 aber das solltest Du einfach probieren.

Ich fahre auch mit dem Druck wie oben. Das schwammige Gefühl kann aber auch andere Ursachen haben.
Hinterradlager und die Nadellager vom Umlenkbock z.B. waren bei mir defekt und haben ein etwas merkwürdiges Fahrverhalten erzeugt.
Ich hoffe mut etwas mehr Druck geht es bei Dir besser.

vorn 2,6 hinten 2,9. Achtung: bei zu wenig Luftdruck ist der Reifen relativ schnell im A…..

Ich fahr mit 2,6 bis 2,7 vorn und 2,9 hinten, hatte ne Zeit lang wie vom Hersteller empfohlen vorne 2,9 und hinten 3,1 drin.
Ab 160 find die Dicke an zu schwingen und war nimmer wirklich fahrbar

Hallo,irgend jemand hat mir mal gesagt oder ich habe es gelesen, daß man im Soziusbetrieb den Druck um 0.2 bar erhöhen sollte.
Da ich hauptsächlich zu zweit und mit Gepäck unterwegs bin fülle ich so meine Pneus: vorne 2,7 bar; hinten 3,1 bar und bin voll zufrieden.


Fahrt ihr wirklich alle so? Ist ja brutal! Ich fahre Vorn 2,1-2,2 und hinten solo 2,5, und duo 2,9. Fährt sich super so,
mit höherem Druck vorn hab ich das Gefühl das die G unruhiger liegt. Ist aber auch etwas Fabikatsabhängig.

Reifenluftdruck / Reifenfreigabe

Kann mir jemand den richtigen Druck für den BT54 vorne und hinten mitteilen? Das wäre nett
Ich hab´s hier nirgendwo gefunden (auch auf der Bridgestone-Seite nicht).
Muß außerdem demnächst zum TÜV, habe aber nur eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Reifen ohne Händlerstempel (=alter Download)
Ich denke es geht auch ohne Händlerstempel oder ist jemand von Euch schon mal deshalb fortgeschickt worden?

Ich fahre zwar den BT020, denke aber, daß der Reifendruck derselbe sein müsste. Ich habe vorne 2,5 und hinten 2,9 bar.

Sollte auch ohne Stempel gehen, wenn es sicherer sein soll: gehe zu einem Motorradladen mit eigenem TÜV Service
und lass die HU durch deren DEKRA Sachverständigen oder TÜV Mann erledigen.
Ist etwas teuerer, aber an solchen Kleinigkeiten hängen die sich nicht auf!

Ich fahre den BT54 mit 2,6 und 2,9, also leicht über der Werksangabe. Zum Thema Stempel, es kommt sicherlich auf den Betrachter an.
Auf dem Wisch ist extra vermerkt, das nur mit Stempel und Unterschrift gültig.
Bevor man wegen eines Stempels und einer Unterschrift vielleicht mit einem misgelaunten ….. Diskussionen entfacht,
lieber den Stempel besorgen.


Eine Reifenfreigabe für den BT 54 bekommst Du direkt von Suzuki unter www.suzuki.de dort nach Reifen etc. schauen und dann ausdrucken.
Ist sogar mit blauem Stempel und gilt laut Suzuki beim TÜV.

Fahre auch den BT 54, mit vorne 2,5 und hinten 3,0 Die Reifenfreigabe hab ich mir damals bei Suzi beordert (per Brief - nicht Mail)
Bin für die Einstellungen von Vergaser und Ventilen in Walldorf bei einem Schrauber.
Dort kommt regelmäßig ein DEKRA-Mensch vorbei, mit dem ich bisher echt zufrieden war
.

Reifenluftdruck / Verschleißbild

Der beste Reifendruck ist bei mir 2,5 bar vorne und 2,8 bar hinten (Unsre Dicke ist halt ganz schön frontlastig).

So, nach 5500 km ist mein vorderer Reifen nicht mehr TÜV-tauglich. Zumindest nicht an den Seiten, in der Mitte könnte ich in noch ne Weile fahren

So wie Du Deine Reifen beschreibst -…vorne seitlich abgefahren und in der Mitte steht das „Gebirge“
Muß ich mich doch schon sehr wundern,daß Dir selbst dabei nichts auffällt. Na ja, jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Bitte Dich aber zu bedenken,daß das ein ALARMZEICHEN ! für dauerhaft zu niedrigen Luftdruck ist!
Bei unserer „G“ lasten solo ca.160 kg und mehr auf der Vorderachse
Wer da mit zu wenig Luftdruck fährt geht unnötige Risiken ein und bekommt zudem ein besch…eidenes Handling dazu.
Der richtige Luftdruck ist für jedes Reifenfabrikat anders.
Es gibt leider keine allgemein gültige Empfehlung da unterschiedlicher Karkassenaufbauten nicht gleich auf Belastung reagiert.
Wie auch bei (allen) anderen Dingen sollte man sein Denkvermögen nutzen und das Reifentragbild beobachten.
GEBIRGE IN DER MITTE - LUFTDRUCK ZU NIEDRIG GLATZE IN DER MITTE - LUFTDRUCK ZU HOCH
So schwer kann das doch nicht sein. Meine „G“ mit 120/70-17 und 180/55-17 mit Conti Road Attack
brauchte vorne min.2,5 bar und hinten min 2,9 bar Druck um ein gleichmäßiges Tragbild zu erreichen.
Der Karkassenaufbau ist eben für den G-lefanten sehr weich.

Ich habe deine Ausführungen mit Interesse gelesen bin aber nicht davon überzeugt.
Die Herleitung deiner Theorie stammt wahrscheinlich von Autoreifen,
denen man es durchaus ansieht ob man mit zuviel oder zuwenig Luftdruck unterwegs ist.
Autoreifen haben aber auch eine wesentliche größere Aufstandsfläche als ein Moppedreifen.
Meiner Meinung nach müsste man, wenn man dieses Phänomen von Auto auf Moppedreifen übertragen wollte mit deutlich zu wenig Luftdruck fahren
(ich schätze mal vorne vielleicht mit 1,0 bar) oder deutlich zu viel (Schätzung 5 bar, wenn es der Reifen hält).
Ich fahre meine Avons vorne mit 2,5 und hinten mit 2,9 bar und damit nicht schlecht.
Ich kenne aber zwei Gründe für das von mir beschriebene Symptom: VIELE Kurven mit VIEL Schräglage und möglichst WENIG geradeaus fahren.
Außerdem, ds muss ich mir aber noch abgewöhnen weil lebensgefährlich, vorne bremsen in Schräglage.
Und außerdem kann ich mein Denkvermögen durchaus einsetzen weil es so schwer nicht ist das es mir nicht auffällt,
das ich selber für mich verantwortlich bin.


Schreibe hier meine eigenen Erfahrungen - nix theologisches. Hatte nach ca. 1500 km mit dem CRA die gleichen,
schon von Dir beschriebenen Effekte und noch Sägezahnbildung.Dabei Luftdruck 2.2/2,3 bar vorne, nach Vorgabe des Händlers.
Bin bis zu diesem Zeitpunkt noch KEINEN! km Autobahn gefahren. Das Handling wurde mit der zeit immer träger,dass Rangieren richtig beschwerlich.
Eine Luftdruckerhöhung auf 2,5/2,6 bar ergab bis zum Wechsel bei 3 Tkm dann ein rundes,ausgeglichenes Ablaufbild.
Handling und Rangieren waren wieder gut.
Da ich auch ab und an im Bandit-Forum mitlese, bin ich auf die Seite www.Bandit-1200.de von Armin aka ARMPAS gestoßen.
Der hatte zur gleichen Zeit den CRA montiert - und auch ein schlechtes Ablaufbild,wie eben beschrieben.
Daraufhin habe ich ihn per Email nach dem gefahrenen Luftdruck gefragt und ihm meine Erfahrungen mitgeteilt.
In seiner Antwort schrieb er, daß er den Luftdruck beim letzten Tanken von 1,9bar auf 2,6bar erhöht habe.
Den niedrigen Wert konnte er sich nicht erklären. Er vermutete, daß er mit dem zu niedrigen Wert längere Zeit gefahren ist.
Scheint mir also doch was dran zu sein am zu niedrigen Luftdruck. Dank für Deine beruhigende Antwort und außerdem an Dein Denkvermögen, das,
durchaus so eingesetzt, daß es Dir auffällt, weil es so schwer nicht ist, daß Du der obere Teil der Maschine bist.
Freut mich,daß Du alles im Griff hast.

Reifenpilot

Ich habe einen Platz für eine volle Dose Reifenpilot hinter der rechten hinteren Seitenverkleidung gefunden.
(hinter der linken Seitenverkleidung ist ja die Spitpumpe). Einfach mit Panzerband am Rahmen festkleben.
Ist nach Montage des Seitendeckels nicht mehr zu sehen und im Falle eines Falles kann man einfach das Klebebend abziehen.
Meine Dose hängt dort schon seit 5 Jahren ohne Probleme an der G.
Aufpassen muß man nur mit den Kanten der seitlichen Griffe, die können auf Dauer Löcher in die Dose drücken.

Reifenvergleich (nicht aktuell)

Die G ist von den Daten und der Konstruktion kein Supersportler. Fahrwerk und die ganze Ausstattung sind nun einmal nicht für den Tanz auf der letzten Rille ausgelegt.
Mit einigen Änderungen am Fahrwerk kann man aber durchaus meinen man säße auf einem anderem Motorrad.
Aber das ist ein anderes Thema, hier geht es um die Reifen.
Nach nun über 80000 KM konnte ich verschiedene Reifen auf meiner eigenen G und der G meines Bekannten ausprobieren.
Metzeler ME33/ME55: Braver Tourenreifen mit ordentlichen Gripreserven. Einlenken in Kurven benötigt einen Tick Kraft.
Metzeler MEZ2: Gegenüber dem ME33/55 indifferenter, noch mehr Kraft beim Einlenken, unzureichende Nasshaftung, kurze Lebensdauer, nichts gescheites.
Bridgestone BT 54: Man hat das Gefühl die G wiegt plötzlich 50-70 KG weniger: Ansatzloses leichtes Einlenken, verbesserter Grip im Trockenen und Nassen, akzeptable Haltbarkeit.
Bridgestone BT 020: Noch leichteres Einlenken, noch einmal verbesserter Trocken- und Nassgrip
Michelin Macadam 50: Vergleichbar mit Metzeler ME33/55, auch braver Tourenreifen zum Kilometerfressen mit durchaus positiven Gesteinseigenschaften.
Unterm Strich: Für Leute der schnellen Fraktion = Bridgestone BT 020 - für die gemütliche Genuss-Fraktion = Michelin Macadam 50.
Übrigens: Alle Reifen wurden auch auf Rennstrecken gefahren. Und ALLE waren heftigst schnell fahrbar!

Noch was - ganz wichtig:Beide Bridgestone BT 54 und BT 020 brauchen gegenüber den anderen Vorderradreifen einen Luftdruck von 2,5 BAR .
Mit den normalen 2,3 BAR fahren sich beide Kombinationen teigig und schwammig!
Das hohe Gewicht der G und die Flankenkonstruktion machen den leicht erhöhten Luftdruck notwendig!


Avon AV 35 und 36 klebte super, hielt allerdings vorne und hinten nur 8000 km.Allerdings gewöhnungsbedürftig bei Nässe.
Fahre jetzt den Nachfolger (AV 45 und 46 Azaro). Bedeutend besser bei Nässe. Im Trockenen eine Wucht.
Mit ihm läßt sich die G richtig um die Ecken hauen.Er soll auch länger halten.


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